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Was ist eine Milchhandpumpe?

Die moderne, neue Zeit bietet viele Annehmlichkeiten, die Menschen in der Vergangenheit nicht genießen konnten. Diese breiten sich auf ein ziemlich großes Feld aus und betreffen beinahe alle Aspekte des Alltags und des modernen Lebens. Auch die menschliche Reproduktion ist davon nicht ausgenommen. Insbesondere aber die Zeit kurz nach der Geburt.

Handmilchpumpe

Handmilchpumpen – die klassische Alternative zum Stillen (Philips Avent)

Junge Eltern sind heute wesentlich aktiver als noch vor einiger Zeit. Gerade was den Job angeht. Dies gilt in besonderem Maße für Mütter. Die Tage, in denen eine Frau die Zeit ihres Lebens zuhause blieb und sich tagein tagaus um Haushalt und Kinder kümmerte sind nicht viel mehr als eine ferne Erinnerungen.

Heutzutage ist es vollkommen normal, dass eine Frau arbeiten geht. Aber nicht nur das – es ist ebenso normal, dass eine Frau auch nach der Geburt ihres Kindes einer geregelten Tätigkeit nachgeht. Es geht an dieser Stelle auch weniger darum, die ethischen und moralischen Hintergründe dieser Frage zu beleuchten, als vielmehr darum festzustellen, wie einer jungen Mutter der Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern ist.

Egal ob Du nur gelegentlich pumpen möchtest, um manchmal mehr Freiraum zu haben, gänzlich auf das Stillen verzichten willst, dein Baby dazu nicht in der Lage ist oder deine körperlichen Voraussetzungen nicht ausreichen, eine Milchpumpe ist immer eine gute Alternative.

Kleinkinder müssen gestillt bzw. gefüttert werden. Daran führt kein Weg vorbei. Die Milch der Mutter ist für das Neugeborene von essentieller Wichtigkeit. Nicht aber jede Frau will stillen, kann stillen oder findet die Zeit dazu. Um sich diesen neuen Gegebenheiten anzupassen, gibt es seit einigen Jahren eine Muttermilchpumpe. Solche Geräte dienen dazu, wie bereits im Namen steckt, Muttermilch auf künstliche Weise, also ohne den Einsatz des Säuglings abzupumpen und zu verwahren.

Da auch die stets voranschreitende Zeit vor dieser Innovation nicht Halt gemacht hat, gibt es inzwischen auch elektrische Ausführungen dieser Gerätschaft. Nichtsdestoweniger ist und bleibt die Handpumpe für Milch, zurecht ein Dauerbrenner.

Um nun aber die in der Überschrift gestellte Frage zu beantworten: Bei einer Milchhandpumpe handelt es sich um ein Gerät, das speziell dazu dient, Muttermilch mittels händischer Arbeit, also nicht elektrisch, aus der Brust abzupumpen. Zwar ist dieses Verfahren etwas langsamer, als beispielsweise der elektronisch gestützte Konterpart, nichtsdestoweniger sollte man klassische Brustpumpen nicht unterschätzen! Sie können so einiges und sind darüber hinaus auch wesentlich weniger anfällig gegenüber Verschleiß und Abnutzung. Außerdem ist der Preis unschlagbar!

Hier kannst du dich über elektrische Pumpen in unserem großen Milchpumpen Ratgeber 2017 informieren.


Hier findest Du eine Auswahl an Milchhandpumpen

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Philips Avent Medela Harmony Lansinoh Medela Harmony
Modell Philips AventMedela HarmonyLansinohMedela Harmony
Preis

29,41 €

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25,59 €

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29,99 €

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42,42 €

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Bewertung
MaterialBPA freiBPA freiBPA freiBPA frei
Milchflasche impliziert
Abpump- & Stimulierphase
Besonderheiten

angenehme Sitzposition
samtweiches Massagekissen
einfache Anwendung & Reinigung

einfache Bedienung & Reinigung
für Flach- oder Hohlwarzen geeignet

sanft und effektiv
Comfort-Fit Saugaufsatz
Kompatibel mit Lansinoh Weithalsflaschen

einfache Bedienung & Reinigung
inkl. Calma Sauger und Stilleinlagen
für Flach- oder Hohlwarzen geeignet

Preis

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Über die Tests: Unsere Bewertungen, Texte und Informationen der einzelnen Produkte auf dieser Seite, basieren auf verschiedenen Produkttests die wir für Dich recherchiert haben. Wir selber testen die hier vorgestellten Produkte nicht. Einfluss auf unsere Texte haben neben den Testbewertungen diverser Testportale, auch die Amazon Kundenrezensionen.


Wie genau funktioniert eine Handpumpe für Milch?

Muttermilchpumpe

Das Abpumpen mit Hilfe einer Milchpumpe ist dem natürlichen Stillvorgang so ähnlich wie möglich nachempfunden

Diese Produkte funktionieren sehr ähnlich, wenn nicht genau gleich einer normalen Handpumpe, die sie auch bei Fußbällen und Fahrrädern Anwendung findet. Lediglich mit dem Unterschied, dass man nichts aufpumpt, sondern etwas abpumpt. Man bedient sich des mittels der Saugleistung des Geräts erzeugten Unterdrucks, um Muttermilch aus der Brust abzusaugen, ohne dass ein Säugling dafür an der Brust selbst saugen muss.

Der wohl wichtigste Bestandteil dieses Abpumpgeräts ist die direkt auf die Brust aufzusetzende Haube. In dieser findet nämlich die Erzeugung des Unterdrucks statt. Bis es soweit ist, musst Du jedoch noch einige andere Schritte unternehmen.

Zuerst gilt es, dass man die Pumpe korrekt aufbaut. Das mag nach einer Lappalie klingen und von routinierten Anwendern dieses Produkts auch als solche verstanden werden, dennoch sind gerade Anfänger bereits an dieser Stelle überfordert. Darum solltest Du, wenn Du noch ein Neuling im Umgang mit einer Muttermilchpumpe bist, der mitgelieferten Anleitung besondere Aufmerksamkeit schenken. Tust Du das, sollte nichts passieren.

Ganz besonders wichtig ist es, dass Du alles schön passgenau und feste miteinander verbindest. Es kann helfen, vor der Benutzung durch das Gerät zu pusten, um zu sehen, ob es ggf. undichte Stellen gibt. Ist dies der Fall, dann solltest Du auf jeden Fall von einer Benutzung der Pumpvorrichtung absehen, bis die Probleme behoben sind. Liegen hier aber keine Probleme vor, kannst Du eigentlich direkt loslegen.

Du setzt die Unterdruckpumpe auf die Brust, die Du abpumpen willst auf und beginnst mit einer Hand zu pumpen, während Du mit der anderen Hand den Aufsatz festhältst, damit dieser nicht abrutscht. Wenn Du jedoch über einen speziellen StillBH verfügst, hast Du die Hand frei, mit der Du sonst die Haube stützen würdest. Hier solltest Du versuchen herauszufinden, welche Technik eher etwas für Dich ist. Wir haben festgestellt, dass hier jede Frau andere Präferenzen hat und wollen darum keine allgemeinen Hinweise geben, sondern nur darauf hinweisen.

Durch die Pumpbewegung der Hände entsteht nun ein Unterdruck innerhalb der aufgesetzten Haube, die sorgt dafür, dass die Muttermilch aus der Brustwarze austritt, sich in dem Auffanggefäß sammelt und anschließend durch einen Schlauch in die Flasche geleitet wird. Dies ist im Grunde schon alles, was es braucht, damit dieser Mechanismus funktioniert.

1. Entspannung

Gerade die erste Male des Abpumpens sind besonders schwer und machen es vielen Müttern nicht leicht. Versuche dir eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und nimm eine aufrechte und bequeme Sitzposition ein

2. Brust anwärmen

Das Abpumpen fällt vielen Müttern einfacher, wenn die Brust etwas angewärmt ist. Besonders gut eignen sich hierfür Kirschkern- oder Dinkelkissen. Aber auch ein warmes Handtuch bringt die Brust auf Betriebstemperatur.

3. Richtiges Ansetzen

Damit das Pumpen gelingt, muss der Saugkopf meist mittig auf der Brustwarze platziert werden. Es sollte sich genügend Unterdruck bilden, damit die Milch zu fließen begingt. Falls die Brusthaube nicht passt, bieten die meisten Hersteller weitere Größen an.

4. Pumpvorgang

Auch manuell betriebene Milchpumpen haben eine sogenannte Stimulationsphase, in der der Milchspendereflex stimuliert wird. Anschließend wird in der Abpumpphase die Muttermilch effektiv extrahiert.

Eine elektrische Milchpumpe funktioniert auf die exakt selbe Art und Weise. Der wesentliche Unterschied zur Handmilchpumpe besteht lediglich daran, dass man für das Pumpen selbst keine manuelle Kraft aufwenden muss.


Das solltest du über die Handmilchpumpe von Medela wissen!


Elektronische Pumpe vs. Manuelle Pumpe

An dieser Stelle scheiden sich die Geister. Es gibt tatsächlich so etwas wie zwei Lager. Das Pro Elektro Lager und das Pro Manuelle Lager. Beide Seiten haben durchaus richtige Ansatzpunkte und ebenso recht überzeugende Argumente. Dennoch lässt sich nicht bestreiten, dass die klassischen Ausführung dieses Produktes, also die händisch betriebene Pumpvorrichtung, den einen oder anderen Vorsprung gegenüber der moderneren Variante aufweist.

Hierunter fallen insbesondere die Lebensdauer sowie der Preis:

Lebensdauer

Technische Geräte sind in der überwiegenden Mehrheit gegenüber den manuell betriebenen Geräten schwächer aufgestellt, da sie leichter kaputt gehen – oder kurzum: Einfach anfälliger sind. Das ist nicht nur bei Milchpumpen der Fall. Dennoch solltest Du jetzt nicht befürchten, dass dir jede elektronische Pumpe nach einmaliger oder zweimaliger Benutzung um die Ohren fliegt. Langfristig, über Monate und Jahre, ist eine Handpumpe für Milch wesentlich dauernder als eine elektronische Pumpe.

Preis

Ein weiterer Punkt ist der Preis. Elektronische Brustmilchpumpen sind nicht selten um ein vielfaches teurer als ihre manuell betriebenen Pendants. Dieser Preis ist manchmal durchaus gerechtfertigt. Schließlich gibt es einige Hersteller, die ihre Produkte mit einer großen Fülle an innovativen Features ausstatten und das schlägt sich eben im Preis nieder. Wer aber etwas wirtschaftlicher denkt und nicht allzu großen Wert auf Schnickschnack legt, der ist auch mit einer Handmilchpumpe sehr gut beraten!

Alles in allem geben sich die beiden Geräte im direkten Vergleich nicht viel. Dies liegt zum einen daran, dass beide denselben Zweck erfüllen und zum anderen daran, dass die Zeitersparnis bei elektrischen Modellen oftmals nur marginal größer ist. Eine geübte Handpumperin kann ähnlich effektive Ergebnisse erzielen, wie eine Frau mit einer elektrischen Pumpvorrichtung.

Der direkte Vergleich dieser beiden Produkte führt also zu keinem klaren Ergebnis. Alles hat eben seine Vor- und Nachteile. Das ist auch bei einer Muttermilchpumpe nicht anders.

Dennoch hört man oftmals als Grund gegen die Milchhandpumpe, dass sie über keine Funktion verfüge, die die Brustwarze vor dem Pumpen stimuliert und den Abpumpvorgang somit erleichtert. Das ist aber falsch. Tatsächlich gibt es auch händische Brustmilchpumpen mit integrierten Stimulatoren für die Brustwarze. Damit ist dieses Argument grundsätzlich nichtig.


Ist die manuelle Variante das richtige für mich?

Solltest Du Dich wundern, ob  Du besser mit einer handbetriebenen oder einer elektrischen Pumpe aufgehoben bist, haben wir vielleicht die richtige Antwort für Dich! Zunächst einmal solltest Du Dir folgende Frage stellen: Muss es unbedingt schnell sein? – Diese Frage mag sich für Dich zunächst eher befremdlich anhören, erfüllt aber einen sehr wichtigen Zweck, der die Kaufentscheidung beeinflussen kann. Sicherlich sind Handpumpen alles in allem etwas ineffektiver als elektronische Pumpen. Daran führt kein Weg vorbei, das ist aber etwas Gutes!

Wenn man sein Kind auf natürlichem Wege stillen würde, könnte man es sich auch nicht aussuchen, wie schnell der eigene Nachwuchs trinkt oder nicht. Es kommt hier vielmehr auf die Entspannung an! Wenn Du Dich immer hetzt, bleibt das Milchpumpen für Dich immer eine eher unschöne Erfahrung. Lässt Du Dir aber die Zeit, die Du und Deine Brust brauchen, kann das Abpumpen von Muttermilch sehr entspannend sein. Dies gilt insbesondere für Handmilchpumpen, da diese alles in allem eine ruhigere Atmosphäre schaffen und eine natürlichere Pumpleistung aufweisen, unter anderem auch wegen den Geräuschen einer elektrischen Vorrichtung. Diese gaukelt dem Körper vor, dass man tatsächlich einen Säugling stillen würde und sich nicht mit einer Pumpvorrichtung behilft. Allein hierdurch sollte sich Dein Milchfluss schon merklich verbessern. Also ein großer Pluspunkt für die händische Variante!

Es ist mehr als üblich, das eine Mutter manchmal stillt und manchmal auf eine Pumpe zurückgreift. Unseren Recherchen nach, ist die Verwendung einer Milchhandpumpe, eher dem eigentlichen Stillen nachzuempfinden und hilft somit der Mutter und vor allem dem Baby, in beiden Situationen.

Wenn Du also ein eher entspannter Mensch bist, der sich gerne Zeit lässt und mehr Wert auf Nachhaltigkeit legt, anstatt auf Schnelligkeit, dann ist eine Handmilchpumpe genau das richtige Produkt für Dich und wir empfehlen Dir, Dich auf für ein solches zu unterscheiden.

Beispielsweise auf Amazon findest Du eine große Auswahl solcher Produkte und Erzeugnisse. Dort hast Du nicht nur eine riesige Auswahl, sondern die Pumpe Deiner Träume wird auch direkt zu Deiner Haustür geliefert. Das spart Dir wichtige Zeit, die Du wiederum auf die Erziehung Deines Kindes oder auf Dich selbst verwenden kannst.


Abschließende Gedanken zur Muttermilchpumpe

Bist Du eher eine kostenbewusste, entspannte Mutter und suchst die ruhe beim Pumpen? Dann ist eine manuelle Milchpumpe genau das richtige für Dich. Stillen war gestern – pumpen ist heute!

Dabei musst Du aber nicht komplett auf das Stillen verzichten, sondern kannst das Gerät Deiner Träume auch einfach nur zusätzlich benutzen.

Solltest Du Dir aber immer noch unsicher darüber sein, ob elektronisch oder klassisch, dann lass Dir folgende Dinge nochmals durch den Kopf gehen:

  • Eine Handpumpe für Milch ist wesentlich preiswerter als ihr Konterpart
  • Manuell betriebene Pumpvorrichtungen sind in der Regel weniger anfällig und halten länger
  • Eine Handmilchpumpe bietet Dir ein individuelleres Gefühl